Rovelotti
Geschichte
Alles begann mit einem kleinen Fenster aus Terrakotta und Tortiglione in den Mauern des Ricetto von Ghemme. Dort nahmen die Brüder Antonello und Paolo Rovelotti ihre Arbeit auf – in dem alten Keller ihres Großvaters, der bis heute das Herz des Weinguts bildet. Das historische Anwesen reicht bis ins Jahr 1467 zurück. Einst Residenz des Herzogs von Mailand, Galeazzo Maria Sforza, beherbergt es heute auf einem Teil der rund 12 000 m² die Kellerei der Familie Rovelotti.
Die gesamte Produktion findet innerhalb der Mauern des historischen Ricetto statt – vom Pressen und der Weinbereitung über Abfüllen, Verpacken und Lagern bis hin zum Versand. Alles geschieht im eigenen Keller. Von der ersten Weinlese im Jahr 1974 über das erste Prädikat Goldener Kelch im Alto Piemonte im Jahr 2013 bis hin zu den heutigen 25 Hektar Rebbergen hat sich das Weingut stetig entwickelt – ohne seine Wurzeln zu verlieren.
Rovelotti arbeitet mit autochthonen Rebsorten:
Ein Weisswein aus der lange unbeachteten Erbaluce-Traube, ein Rosé auf Nebbiolo-Basis sowie Rotweine aus Bonarda, Vespolina und Nebbiolo. Hinzu kommt ein Metodo-Classico-Schaumwein, ebenfalls aus Erbaluce gekeltert.
Ergänz wird das Sortiment durch einen Passito, einen eigenen Grappa und als Hööhepunkt der Kollektion: Ghemme DOCG sowie Ghemme DOCG Riserva.
Etiketten
Die Etiketten stammen vom historischen Künstler Agostino Scrofani.
Die Brüder Rovelotti setzen sich seit vielen Jahren mit grossem Engagement für die Geschichte des Weins aus Ghemme im Alto Piemonte ein. Dabei sind sie ihrer Haltung stets treu geblieben: der Herkunft Respekt zu erweisen, Traditionen zu bewahren und Qualität zu erhalten. Eine Reise, die einst im Keller des Grossvaters begann – hinter einem kleinen Fenster, das bis heute sinnbildlich für ihren Weg steht.